Dies und Das – Zusammenbruch


von Russophilus  am 26. September 2017

Während die meisten noch mit den „Wahlen“ beschäftigt sind, hat sich die Welt natürlich weiter gedreht.

In Syrien sind die Russen inzwischen an einem Punkt angelangt, an dem hinter weitgehend nur noch rein formaler Höflichkeit klar zu erkennen ist, dass man zwar noch spricht, aber die Hand bereits offen zur Faust geballt hat. Binnen weniger Tage hat Moskau kund getan, a) die usppa kämpfe ganz offensichtlich nicht gegen die isis, b) die usppa möge doch wenigstens nicht im Wege stehen und c) die usppa beliefere die terroristen mit Waffen, führe Lufttransporte für sie durch und bewege sich frei unter den terroristen, wie veröffentlichte russische Beweise klar zeigen.
Auch die Ermordung des russischen Generals durch einen terroristischen Angriff legt man kaum noch verbrämt den amis zur Last.

Fakt eins dürfte sein, dass Russland in Sachen Syrien zu keinerlei Kompromissen (mehr?) bereit ist.
Fakt zwei dürfte sein, dass Russland selbst aus guten – und für die Weltbevölkerung im wahrsten Sinne des Wortes vitalen – Gründen selbst keinen Schlag gegen die amis führen wird; Fakt zwei b allerdings dürfte sein, dass Syrien nun die Freigabe hat (oder kurz vor dieser steht), ami Truppen und Söldner offen anzugreifen und dabei kaum verhohlen von Russland gedeckt (und nahezu sicher auch ausgestattet) wird.
Bedenkt man, dass es auch im Irak so gar nicht gut für die amis läuft und nicht nur das Referendum der (von den amis gesteuerten und für diese agierenden) kurden offiziell abgelehnt, ja mit offiziellen Drohungen bedacht wurde und dass die türkei ebenfalls ganz klar Stellung gegen die kurden – auch im Irak – bezogen und deutlich die Bereitschaft zu militärischem Handeln gezeigt hat, so ist die Frage für die usppa nicht mehr die, ob man in Syrien noch irgendeinen Blumentopf gewinnen kann (Nein, man kann nicht, aber große Tröge voller Demütigungen stehen bereit) sondern nur noch die, wie man ohne allzu großen Gesichtsverlust aus der Nummer herauskommt.

Sollte man sich in idiotistan für die unsinnige aber durchaus vorstellbare cowboy-Tour entscheiden (ohne Hirn und Ziel wild herumballern), so dürfte nahezu sicher zeitgleich die Zündschnur am nächsten Pulverfass, in Nord-Korea, aktiviert werden; der Gedanke an einen Abschuss von irgendeinem idiotistanischen Plunder – es gibt ja im Zuge markanten Gebrülls genug davon in der Gegend – liegt nahe. Es gibt verschiedene denkbare Szenarien, z.B. das, dass die amis all ihre Hirnreste (mit einem Gesamt IQ von ca 12) sammeln und auf die Idee kommen, alle Kraft gegen Nord-Korea zu werfen; in diesem Fall würde es alle erhofften Früchte von 25 Jahren Wühl-, Ratten- und Mordarbeit verlieren und ziemlich bald bemerken, dass die gesamte Gegend südlich von Russland bis mindestens Syrien, Irak und Iran eine Todeszone für amis geworden ist. Sollte es das in seiner Gier und Herrschsucht vermeiden wollen, so werden die amis eben im fernen Osten schneller und mehr ausbluten und den Verlust im Süden Russlands letztlich auch nur etwas verzögern.

Aber das war nur Teil eins. Teil zwei spielt hier bei uns. Kaum jemand hat es bemerkt, aber die Musik spielt nicht wirklich hierzulande.

Sie spielt in Spanien und es zeigt sich, dass nicht nur amis wissen, wie man Aufruhr und Umsturz spielt.
Warum? Die Catalonier wollen autonom werden, aber die spanische „Regierung“, sprich die dortigen Marionetten der eu-zionisten, wollen das verhindern. Oberflächlich betrachtet scheint der Ausgang klar, nämlich dass spanien gewinnt. Immerhin hat man um die 15.000 Bundes- und Militärpolizisten Richtung Catalonien geschickt; wohnen sollten die in einigen eigens angemieteten Passagierschiffen. Denen allerdings wurde das Anlegen durch streikende und äusserst erboste Dockarbeiter verwehrt. Nun legte man in madrid nach und befahl, dass die catalonischen Polizeibeamten sich einem eigens ernannten Oberbefehlshaber aus madrid unterstellen, dem auch eben jene vorher genannten anderen spanischen Polizisten unterstehen. In Barcelona allerdings sagte man laut und deutlich „Nein“; der Innenminister sagte es und so ziemlich alle wesentlicheren Figuren der catalonischen Polizei sagten es auch. Momentan scheint es ein Patt zu geben.

Aber nur oberflächlich. *Tatsächlich* nämlich haben die politster in madrid und in brüssel bereits verloren. Warum?

Aus vielerlei hübschen Gründen. Fangen wir ganz praktisch an: Was bitte will man denn machen, wenn die lokalen Geschäfte und Restaurants und Taxis und … allesamt sagen „Nein. Keine Besatzerschweine. Die kriegen nichts von uns, gar nichts“. Will man dann Verkäuferinnen und Busfahrer zusammenschlagen? Erstens ginge das kaum (jedenfalls nicht so, dass man halbwegs sicher lebend auf sein Schiff zurück kommt) und zweitens „Wunderbar! Bravo! Die blutenden und geschwollenen Gesichter verprügelter Catalonen im internet werden sicher massive Sympathiewellen für madrid erzeugen…“.

Womit wir bei den etwas subtileren Gründen sind. Zunächst mal ist Catalonien nicht irgendeine Region, sondern eine, die für einen durchaus beträchtlichen Teil des spanischen BSP sorgt. Eines spaniens wohlbemerkt, mit Arbeitslosenquoten im Bereich von 20% und mehr, mit Jugendarbeitslosigkeit im Bereich von um die 50% und mit reichlich banken- und anderen Skandalen. Das ist beleibe nicht die Art von Situation, in der man einen Krieg im Inneren anzetteln sollte.
Kurz: Letztlich ist madrid – wenn Barcelona sich ernst gemeint wehrt – dazu verurteilt, dieses Armdrücken zu verlieren. Seine einzige Chance wäre die, massiv das Militär oder paramilitärische Kräfte einzusetzen; das aber würde selbst im Falle eines Sieges verheerende Folgen, ja eine Katastrophe auch für eu-ropa mit sich bringen.
Zudem ist Catalonien beileibe nicht die einzige mittlerweile sehr hoch gekochte und problematische Region eu-ropas. Jeder Schritt im catalonischen Kräfte-Poker würde auch diese anderen Regionen anheizen und über ein eigenes Aufbegehren nachdenken lassen.

Und natürlich gäbe es noch, zumindest theoretisch, die Option, eu-ropäische Kräfte einzusetzen, also z.B. kasernierte Polizeitruppen aus diversen eu Ländern. Nur: Erstens würde das gleich den nächsten Brandherd geben, z.B. weil verschiedene eu-Länder nicht mitmachen wollen, weil man sich nicht über Quoten einig wird, usw. Aber selbst wenn wir annehmen, dass das gelänge und keinen eigenen Brand auslösen würde, so würde es doch den eu-ropäischen Bürgern als Schock in die Knochen fahren und die eu endgültig als diktatur erkennbar machen; es wäre geradezu vorprogrammiert, dass ganze Scharen von politikern, sei es aus Empörung oder aus Berechnung zu „demokratie und rechtsstaat“ Predigten gegen die vermaledeite eu ansetzen und gewaltig Stimmen kassieren.

Nun könnte man meinen, dass es dann doch eine Lösung sein könnte, mit denen zu verhandeln (was man übrigens schon lange Zeit versuchte, nur scheint der Nuttenanteil in Catalonien sehr gering zu sein) und die eben abziehen zu lassen; „ist ja nur ein relativ kleines Gebiet“. Falsch gedacht, denn das wäre eine Einladung an all die vielen Gebiete in eu-ropa, die wenig begeistert von brüssel sind.

Kurz, egal was madrid und brüssel tun, sie machen es falsch und können nicht gewinnen. Catalonien *wird* in der einen oder anderen Weise autonom werden, sei es offiziell oder sei es inoffiziell, sei es sauber oder sei es schmutzig und lange schmerzvoll gärend.

Das mit Catalonien ist nur ein Brandherd; es gibt noch reichlich mehr. Interessanterweise waren die beiden Auslöser a) die Russland-Sanktionen (die in den Regionen weit schlimmer sich auswirken als in den Hauptstädten) und b) die „flüchtlinge“.

Letzteres war insofern dumm, als es selbst beim Verzicht auf Nationalstaatlichkeit nicht plausibel darstellbar ist. Schwarze und Araber gehören *nicht* zu eu-ropa. Wenn man daran – also an einem Punkt, der jedem Bürger unmittelbar ersichtlich sein kann – rüttelt, dann wirft man die Frage auf, was eu-ropa denn ist? Wofür bezahlt man, wofür macht man so viele Abstriche, wofür gibt man soviel Souveränität auf? Das muss doch klar definiert sein und zu einer Definition gehören naturgemäß auch Grenzen irgendeiner Art. Im Gesetz z.B. sind Sachverhalte klar abgegrenzt, da gibt es z.B. den klaren Unterschied in der Definition zwischen Mord und Totschlag, zwischen Raub und Diebstahl, usw. In der Mathematik haben wir alle gelernt, dass es Definitionsmengen gibt; da gehört ein Element entweder dazu oder eben nicht. Und auch Regionen und Länder haben Grenzen; man ist in der eu oder man ist es nicht, man gehört zum euro-Gebiet oder man gehört nicht dazu.

Afrikaner gehören nicht zu eu-ropa, genauso wie eu-ropäer nicht zu Afrika gehören. Es geht hier wohlgemerkt nicht um (typische polit-) Fragen wie die, ob Nationalstaatlichkeit gut oder schlecht, sinnvoll oder unsinnig ist oder gar um Rassismus. Es geht um die schlichte Frage „Was ist eu-ropa?“.
deutschland gehört offensichtlich dazu, Malaysia oder eben auch Syrien oder Afghanistan dagegen nicht. Wer das anzweifelt und in Frage stellt, der stellt eu-ropa in Frage; das ist zwangsläufig so. Wenn ich sage „Apfel“, dann mag der gut oder schlecht, gelb, grün oder rot sein, aber er ist jedenfalls klar definiert; wäre er das nicht, dann könnte ich nicht von „Apfel“ sprechen.

Man konnte den Hunderten Millionen eu-ropäern den ganzen eu Unsinn nur einreden, weil es nicht *ganz offensichtlich* falsch war, weil die eu-ropaer, jedenfalls zu 98+% mehr oder weniger hellhäutig waren, viele kulturelle Gemeinsamkeiten hatten, aber auch weil die Länder aneinander grenzen. Den Menschen aber zu erzählen, dass auch Afrikaner oder Araber zu eu-ropa gehören ist *offensichtlich und leicht erkennbar* falsch und unzutreffend. Die sehen anders aus als wir, haben ganz andere Sprachen und Schriften und kommen von weit weg, wo sie eigene Länder haben.
Damit sage ich keinesfalls, dass Afrikaner oder Araber irgendwie schlechter sind (obwohl deren Verhalten das eindringlich vorschlägt) sondern ich sage, dass sie keine eu-ropäer sind und nicht zu uns gehören, ebenso wie eine Katze kein Hund ist und ein Baum kein Auto.

Und natürlich hat es auch nicht lange gedauert, bis die Menschen in eu-ropa bemerkt haben, dass man sie überrumpelt und nebenbei auch massiv Gesetze gebrochen hat, aber auch, dass es stets nur auf eine Antwort hinauslief, nämlich auf Beschimpfung als Rassist oder Nazi. Das allerdings weiss und erklärt schon jede halbwegs gescheite Mutter ihrem Kind „Schimpfen und beleidigen ist kein Argument!“.

Und auch der Tatort, spanien, ist kein bisschen erstaunlich. Wenn spanische Jugendliche keine Arbeit kriegen, dann werden die Leute natürlich ärgerlich, wenn haufenweise Afrikaner und Araber kommen und durchgefüttert werden und oft bessere und mehr Leistungen bekommen als die eigenen Bürger, die das alles ja weitgehend bezahlen.
Bei uns, in den nördlicheren Ländern, sieht es etwas besser aus. Gut geht es auch uns nicht, aber eben doch ganz deutlich besser als 50% Jugendarbeitslosigkeit. Entsprechend höher ist hier die Toleranz und die Geduld; bei uns geht es meist einfach noch nicht um die Frage „er oder ich?“ weil nur für einen Essen da ist – in spanien schon.

Das mit reichlich List, Betrug und Gewalt geschaffene Monster eu ist nicht länger überlebensfähig. Gekriselt und bisweilen auch gekracht hat es schon öfter; man denke nur an griechenland, Ungarn und all jene meist östlichen Länder, die den euro nicht annahmen. Was neu ist, ist ein Szenario, in dem das Spielchen, das normalerweise „wir“ mit anderen spielen, nun hier bei uns gespielt wird, dass eine – übrigens für die eu bedeutende – Region nicht nur ernsthaft „Danke Nein. Es reicht!“ sagt, sondern dass da sehr geschickt geplant wurde und agiert wird und durchaus ein nicht unbeträchtliches „maidan“ Potential drin steckt und reichlich Ansteckungspotential; ja das bloße Aufkommen des Themas ist schon gefährlich und stört das „heiteitei, wir sind alle glücklich“ Propaganda Bild des offiziellen eu-ropa.

Kurz noch zu deutschland: merkel hat nicht gewonnen. Gewinnen sieht anders aus. Eine schwarz-grün-gelbe Koalition wird ein Spießruten- und Hürdenlauf, bei dem die cdu ihren *noch* vorhandenen Vorsprung und Kredit zu verlieren riskiert, bei dem die gelben wieder ins Loch zu fallen drohen und bei dem die grünen ihre Konturen endgültig zu verlieren riskieren. Da muss jeder, ob er will oder nicht, mit harten Bandagen kämpfen. Und das alles in einer Situation, in der eben jener Kontext, der merkel und ihren Herren so überaus wichtig war und ist, bereits aus dem letzten Loch röchelt.
Ich frage mich zunehmend, ob diese „Regierung“ nicht sogar durchaus bewusst ein Übergangskonstrukt ist und eine Zeit, in der die spd, die neben und unter merkel kaum Luft bekam, verschnaufen und dann Anlauf nehmen will, sich als Opposition einiges von dem vielen verspielten Vertrauen zurück zu erarbeiten, das sie brauchen wird, wenn sie in der neuen Welt ohne den bzw. mit dem abgehalfterten und kastrierten Ex-Hegemon idiotistan mit am großen Tisch sitzen will. Ich bezweifle, dass ihr das gelingen kann, aber sie wird es wohl versuchen; ohne Grund hat sie als zweitstärkste partei und Ex-Koalitionär nicht aufs Mitregieren verzichtet. Merke: Ein politiker, der verzichtet, will einfach nur erheblich mehr als aktuell auf dem Tisch liegt.